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Wie Sie Ihr B2B-Geschäft mit einer modernen Webseite ankurbeln: Teil 1

Noch vor Jahren war der Verkauf von Produkten im Internet einer von vielen Kanälen und wurde im B2B-Umfeld oft eher stiefmütterlich behandelt.  Heute sind B2B-Vertriebsplattformen wie Alibaba, IndustryStock oder Wer liefert was lukrative Wege, seine Waren und Dienstleistungen weltweit, automatisiert und rund um die Uhr an die Kundschaft zu bringen.

Neben diesen Marktplätzen können Sie Ihre Produkte zusätzlich über Ihre eigene Webseite verkaufen und diese  mit Warenwirtschaftssystemen und vielem mehr verknüpfen. Die Basis dafür bietet natürlich eine zeitgemäße Webseite, die ein digitales Aushängeschild Ihres Unternehmens ist. Und zwar dort, wo Interessenten und Kunden sie als allererstes suchen. Denn die Zeiten von Gelben Seiten und Annoncen sind vorbei. Wie sehen also die Kriterien für eine verkaufsfördernde Webseite aus?

Design funktioniert nur mit Nutzerfreundlichkeit

Im Groben gibt es dabei einige Dinge zu beachten, damit Ihr Auftritt für potenzielle Kunden und Partner ansprechend ist und sie nicht abschreckt. Sie haben den naheliegendsten Aspekt für eine erfolgreiche Webseite sicherlich erraten: das Design. Doch es ist nicht nur das Kundenauge, das mit isst. Warum ist das so?

Weil auch ein schicker Porsche nur so gut fährt, wie er sich lenken lässt, auf der Straße liegt und seine Motorleistung abrufen kann.

Das Design der Webseite wäre in diesem Fall das Aussehen des Fahrzeugs. Klare Linien, einfach zu erkennende Elemente und wenig Geschnörkel sind heute Designvorgaben an erfolgreiche Webseiten. Neben einer zueinander passenden Kombination von einigen wenigen Farben, die eher weiß oder schwarz als Hintergrund ergänzen, sind Designsünden aus den Anfangstagen des Internets passé. Newsticker, schlechte Fotos oder komplizierte, verschachtelte Menüstrukturen funktionieren heute nicht mehr. Schließlich wollen Sie es dem Kunden einfach machen, Ihre Produkte oder Informationen über Ihr Unternehmen zu finden. Und ihn nicht mit allen Mitteln davon abhalte.

Hier gilt: Je weniger Klicks er braucht, um seine gewünschten Informationen zu Ihren Produkten zu finden und letztlich zu kaufen oder Kontakt aufzunehmen, umso besser.

Und zwar nicht als wild animierte, bunte Banner, sondern einfache Buttons oder ansprechende Grafiken Ihrer Produkte. Nutzen Sie den Umstand, dass Sie jedes Element verlinken und anonym tracken können, um herauszufinden, was wie häufig angeklickt wird. Somit optimieren Sie nach der Auswertung solcher Statistiken Ihre Seite fortlaufend und erhöhen die Verkaufsrate. Solche Informationen geben Ihnen zusätzliche Anhaltspunkte, um Ihre Marketingmaßnahmen auf den verschiedenen Kanälen zu nutzen, – auch über Ihre Webseite hinaus.

Smartphones sind mobile Kaufportale

Vergessen Sie zudem nicht, Ihre Seite responsive zu bauen. Das bedeutet, dass sich das Design der Seite automatisch an das Gerät anpasst, von dem aus die Webseite aufgerufen wird. Beispielsweise vom Tablet oder vom Smartphone aus. Vergessen Sie diesen Punkt auf keinen Fall, denn bereits vor Jahren hat die Anzahl der Webseitenzugriffe von Smartphones den von PCs oder Laptops überholt. Smartphones hat man eben immer dabei und informiert sich und kauft von unterwegs.

Dieser Umstand, aber auch die hektische Welt, in der wir heute leben, haben zudem dafür gesorgt, dass Inhalte kürzer geworden sind. Dafür mehr auf den Punkt. Manchmal ist weniger im Internet eben mehr. Denn ein potenzieller Kunde möchte die wichtigsten Gründe, Ihr Produkt zu kaufen knackig zusammengefasst und möglichst weit oben auf der Startseite finden. Hier gilt: Bereiten Sie die Inhalte auf Ihrer Webseite kurz und treffend auf den Punkt gebracht auf und werden Sie beim herunterscrollen und auf Unterseiten detaillierter. 

Bleiben wir beim Porsche: Auf den ersten Blick wollen Sie ja auch wissen, wie schnell er fährt, wie viel PS er hat und eventuell noch was er kostet. Welche Teile aus Carbon und welche handpoliert sind kommuniziert man eben auch erst später.

Machen Sie sich bei der Planung Ihrer Webseite vorab Gedanken, was genau Sie mit der Präsenz planen.

Möchten Sie sich als Unternehmen präsentieren, Ihren Verkauf ankurbeln oder um neue Talente werben? Dann präsentieren Sie die Inhalte entsprechend und bereiten Sie sie auf die Zielgruppe ausgerichtet auf. Denken Sie immer aus der Sicht des Kunden und weniger daran, dass sie etwas verkaufen möchten. Zeigen Sie ihm die Gründe, was seine konkreten Vorteile sind, wenn er Ihr Produkt kauft.

SEO – Auch unter der Haube muss es stimmen

Wenn das Design und die Inhalte aufeinander abgestimmt sind und sich Ihre Webseite strukturiert und intuitiv benutzen lässt, fehlt noch eins: das große Thema Suchmaschinenoptimierung. Abgekürzt “SEO” können Sie sich das wie den Motor vorstellen. Selbst ein schicker 911 mit Speziallackierung und ansprechendem Interieur wird Sie nicht in Bestzeit um den Nürburgring donnern lassen, wenn der Motor aus einem Trabbi stammt. Mit SEO-Maßnahmen optimieren Sie den Motor Ihrer Webseite, um sie mit den richtigen Themen bei Google und anderen Anbietern leicht auffindbar zu machen.

Entgegen der landläufigen Annahme ist es heute nicht mehr so einfach die Robots von Google auszutricksen, wie früher. Beispielsweise mit stumpfem Link-Building oder indem Man möglichst viele Keywords auf die Webseite quetscht. Robots sind automatische Programme, die das Netz und alle Webseiten nach Inhalten und Neuigkeiten durchsuchen und in einer riesigen Datenbank eintragen. Wie genau und mit welchen internen Bewertungen und Mitteln Googles Robots arbeiten ist das große Geheimnis. Denn der Werbe- und Suchmaschinenriese möchte sicherstellen, dass für Suchanfragen relevante Inhalte gefunden werden. Und nicht solche, die nichts mit der Suche zu tun haben, nur weil jemand Googles Methodik kennt und die Webseite entsprechend präpariert.

Zu SEO gehören noch eine Menge weiterer Aspekte, die den Rahmen dieses Beitrags bei Weitem sprengen würden und eigene Disziplin sind. Wir bieten deshalb einen kostenlosen und persönlichen Webseiten- und SEO-Check durch unseren Online-Experten an. Diese Analyse ist völlig unverbindlich und speziell auf B2B-Kunden zugeschnitten, um Ihnen zu zeigen, wie Ihre Online-Präsenz im Google-Ranking abschneidet und was sich verbessern lässt. Hier können Sie den kostenlosen Check anfordern.

In Teil 2: Was einen guten B2B-Webshop ausmacht

Ganz grob zusammengefasst sind es diese Aspekte, die die Eckpfeiler einer ansprechenden und vor allen Dingen verkaufsfördernden Webseite ausmachen. Mit einer solchen Basis können Sie dann Shopsysteme integrieren, Schnittstellen zu Ihrer Kundenverwaltung herstellen, einen Kundenservice anbieten und Ihre Marketingaktivitäten steuern. Und vieles mehr.

Wie die Anforderungen an einen solchen Shop aussehen, lesen Sie im zweiten Teil dieser Beitragsserie.

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