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RIP Excel-Auswertungen – profitieren Sie von einfachen Visualisierungen Ihrer Daten

“Daten sind das neue Öl, Informationen sind das neue Gold.” Das hört man seit einigen Jahren immer häufiger und gemeint ist, dass Daten eine Menge Potenzial für mehr Geschäft haben. Was bedeutet das genau? Dass Sie mit Daten Auswertungen erstellen können, die Ihnen genau zeigen, was sich gut verkauft, was optimiert werden müsste und was Sie verkaufen könnten, woran Sie noch gar nicht gedacht haben.

Der Ausdruck dafür lautet “Predictive Analytics”, also Auswertungen, die auf Basis bestehender Daten Vorhersagen treffen können. Klingt aufwändig und kompliziert? Keine Angst, denn es gibt nicht nur sehr einfache Tools, die Ihnen dabei helfen, Ihre Daten zu analysieren, ohne höhere Mathematik studiert zu haben. Sie sitzen vermutlich bereits auf einer reinen Goldgrube aus Informationen, von der Sie noch nichts wussten. Sie müssen Sie nur sichtbar machen.

Erkenntnisse aus Bestandsdaten gewinnen

Stellen Sie sich einfach eine Goldader vor, die irgendwo unter Ihrem Firmengrundstück liegt. Sie wissen zwar, dass Sie da ist, aber nicht wo. Alles umgraben ist vermutlich nicht der beste Ansatz, also greifen Sie zu Sensoren, nehmen Bodenproben und Metalldetektoren, um die Ader zu finden. Diese Hilfsmittel sind in der Datenanalyse sehr vielfältig, tun aber sehr grob zusammengefasst eine Sache: Sie nehmen Daten aus verschiedenen Quellen und lassen sie “gegeneinander laufen”.

Das heißt, dass beispielsweise finanzielle Daten Ihrer Verkäufe gegen die Dauer gestellt werden, die Ihr Vertrieb im Schnitt für den Abschluss eines Geschäfts braucht. Im Grunde kann man alles Mögliche gegenrechnen lassen, und zwar auch Dinge, von denen Sie vermutlich nicht wissen, dass Sie zusammenhängen. IBM hat das beispielsweise vor einigen Jahren bei einer Backwarenkette gemacht und herausgefunden, dass mehr Kuchen gekauft wird, wenn es regnet. Also hat die Kette ihre Verkäufe steigern können, indem sie Filialen mit mehr Kuchen belieferte, in denen es in den nächsten Tagen regnen würde.

Daten einfach darstellen mit Microsoft Power BI

Dieses einfache Beispiel zeigt, wie mächtig die Nutzung von Daten sein kann und dass scheinbar nicht zusammenhängende Faktoren Ihr Geschäft beeinflussen können. Und das gilt für jede Branche, auch für solche, die auf den ersten Blick nichts mit Technologie zu tun haben, wie das obige Beispiel zeigt. Wie können Sie also Daten für sich nutzen? Ganz einfach: Indem Sie eine Datenbasis schaffen und sie sichtbar machen. Zum Beispiel bereits mit der kostenlosen Variante von Microsofts Tool Power BI.

Sie installieren die Software ganz einfach auf Ihrem PC, stellen eine Verbindung zu Ihren Datenbanken her und Power BI stellt Ihnen die Auswertungen visuell ansprechend und verständlich dar. Auch wenn Excel das mit einer Menge Makros bis zu einem bestimmten Grad auch irgendwie könnte, sind wir uns einig: niemand starrt gerne auf Zahlenkolonnen. Zudem sind Power BI und andere Tools zur Datenvisualisierung deutlich komfortabler zu bedienen, deutlich mächtiger und bekommen aktuelle Daten automatisch.

Verschiedene Daten geben bessere Einblicke

Diese Tools liefern genau die Auffälligkeiten, die Ihnen dabei helfen, den Verkauf Ihrer Waren oder die Lagerzeiten und die Produktion zu verbessern. Und zeigen Ihnen Möglichkeiten, neues Geschäfts zu generieren, was Ihnen sonst vielleicht entgangen wäre. Selbst mit jahrelanger Erfahrung und einer Menge gutem Bauchgefühl hilft Ihnen die Visualisierung von Daten dabei, sicher zu sein, was sich gut verkauft. Ganz besonders in diesen schwierigen Zeiten. Da keine zwei Unternehmen gleich sind, unterscheiden sich natürlich nicht nur die gesammelten Daten stark voneinander, sondern vor allem, welche Daten für Sie persönlich wichtig sind.

Die Wetterdaten aus dem Beispiel mit den Bäckereien sind vielleicht irrelevant für Sie, wenn Sie technische Produkte für verschiedene Lieferanten vermitteln.  Genau deshalb können Sie sich bei Power BI die Datenübersicht, also das sogenannte Dashboard genauso einstellen, wie Sie es brauchen. Ihr Vertrieb sieht dann beispielsweise die Auswertungen, die ihm beim Verkauf helfen, während Ihre Entwicklung oder Produktion eine andere Ansicht und die Finanzabteilung ein völlig anderes Dashboard dargestellt bekommt.

Senken Sie Ihre Kosten und generieren Sie mehr Kunden

Microsoft bietet Power BI übrigens in einer kostenlosen Variante an und Sie können sich die Desktop- und die mobile Version hier herunterladen und ausprobieren. Sie werden sich aber vermutlich gefragt haben, woher denn nun genau die Daten kommen, mit denen Power BI oder andere Tools arbeiten, richtig? Beispielsweise aus Ihrer Finanzsoftware, dem Warenwirtschaftssystem oder dem CRM Ihres Vertriebs. Unsere hauseigeinen Tools RHAPSODY Warenwirtschaft und RHAPSODY CRM sind beispielsweise so optimiert, dass die Daten sehr gut von Datenvisualisierungen wie Power BI genutzt werden können. Je nachdem, welche Tools Sie nutzen, kann eine Aufbereitung der Daten notwendig sein, um sie für Power BI nutzbar zu machen.

Zusätzlich können Sie auch eine Menge anderer Datenpunkte verbinden, die genauso individuell für Ihr Unternehmen sind und Ihre eigene Goldader offenbaren können. Bei der Arbeit mit unseren Kunden haben wir festgestellt, dass viel in diesem Fall tatsächlich viel hilft. Denn je vielfältiger die Daten sind, umso mehr positive Auffälligkeiten und Optimierungspotenziale zeigen sich auf. Diese Quellen über Schnittstellen zu integrieren und die Daten aufzubereiten, ist über die Jahre eine unserer Spezialitäten geworden.

Wir beraten Sie gerne dabei, ob und wie sie Ihre Daten für Ihren persönlichen Goldrausch nutzen können. Mit unserem Produkt RHAPSODY Analytics unterstützen wir Sie bei der Verbindung Ihrer RHAPSODY-Version und Microsoft Power BI. Selbstverständlich supporten wir auch bei der Erstellung  der Berichte und Anpassung  Ihrer Dashboards, die im laufenden Geschäfts zusätzlich verfeinert werden können.

Schreiben Sie uns einfach an und erfahren mehr darüber, wie wir sich Ihre Daten und Systeme noch besser nutzen lassen.

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