12-Mann-Team, 10 im Feld: Martins digital durchgespielte Industrievertretung

Autor: Pascal Schmitt

Veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert:

Podcast Handelsvertreter Heroes

2 Min. Lesezeit
12-Mann-Team, 10 im Feld: Martins digital durchgespielte Industrievertretung
12-Mann-Team, 10 im Feld: Martins digital durchgespielte Industrievertretung

💡 Wie HUM-Antriebstechnik Prozesse digitalisiert – und warum Software dabei entscheidend ist

In der neuen Folge HVH Talk spricht André Keeve mit Martin Moroz, Geschäftsführer der HUM-Antriebstechnik GmbH & Co. KG. Mit zwölf Mitarbeitenden, davon zehn im Außendienst, betreut HUM über 5.000 aktive Kunden – und zeigt eindrucksvoll, wie moderne Industrievertretung heute funktioniert.

Der Kern: Strukturen, Software, Automatisierung – und ein Geschäftsführer, der Digitalisierung selbst lebt.

„Ich will verstehen, wie Dinge funktionieren. Nur dann kann ich sie verbessern.“ – Martin Moroz

📌 5 Impulse für moderne Vertriebs- & Softwarestrukturen
  • Prozessklarheit schlägt Bauchgefühl: HUM bildet seine Vertriebsprozesse seit Jahren digital ab. Daten aus Navision, Dokumente aus dem DMS und mobile Tools ergeben ein konsistentes System – ohne Medienbrüche.
  • Automatisierung reduziert Fehlerquellen: HUM verarbeitet heute rund 70 Prozent der Belege vollautomatisch (ABs, Rechnungen, Lieferscheine, Auftragspositionen). Die Software ordnet zu, liest aus, verknüpft und übergibt.
  • Daten müssen dort ankommen, wo sie wirken: Dashboards, tagesaktuelle Auftragseingänge und Umsatzentwicklungen sind für jeden Außendienstler mit wenigen Klicks sichtbar. Transparenz stärkt Entscheidungen.
  • Mobile Tools machen Vertrieb schneller: iPads und iPhones sind bei HUM Standard – weil Kundengespräche besser laufen, wenn alle Informationen griffbereit sind.
  • Digitale Buchhaltung spart massiv Zeit: Pleo + DATEV sorgen dafür, dass Spesenprozesse in Minuten erledigt sind. Jede Ausgabe wird automatisch erfasst und korrekt zugeordnet.
🧩 Digitalisierung als Infrastruktur – nicht als Einzelmaßnahme

Der Podcast zeigt klar: HUM hat nicht einfach „ein paar Tools eingeführt“. Stattdessen wurde eine digitale Infrastruktur aufgebaut:

  • Dokumente durchsuchbar statt Aktenordner
  • Außendienst remote-fähig mit identischer Datenbasis
  • E-Mail-Workflows automatisiert
  • Navision mit intelligenten Schnittstellen
  • Buchhaltung digital (Pleo + DATEV)
  • Teams als Kommunikationszentrale

Das Ergebnis: weniger Personalaufwand, mehr Präzision, mehr Umsatzfokus.

„Heute läuft ein Monatsabschluss in fünf Minuten. Früher hat das Tage gedauert.“ – Martin Moroz

🔗 Verbindung zu CRM, Daten und Softwaretools

Auch wenn HUM nicht explizit ein CRM im engen Sinn nutzt, arbeitet das Unternehmen in einer CRM-Logik, die sich perfekt auf Systeme wie Rhapsody übertragen lässt: digitale Kundenakten, sichtbare Historien, nachvollziehbare Touchpoints, automatisierte Abgleiche und hohe Datenqualität – synchron zwischen Außen- und Innendienst.

Für Rhapsody-Teams steckt hier ein klarer Best Case drin: Automatisierung wirkt erst dann richtig, wenn Prozesse sauber definiert und Daten strukturiert sind. KI-gestützte Features wie Provisionsprüfung, Besuchsbericht-Auswertung oder Forecasting sind dann der nächste logische Schritt.

🧠 KI als nächster Evolutionsschritt

Martin nutzt KI bereits aktiv – beruflich wie privat – nach dem Prinzip testen, verstehen, etablieren, optimieren. Sein nächstes großes Thema: eine KI-gestützte Provisionsabrechnungsprüfung – ein Prozess, der branchenweit Zeit frisst und durch Software automatisierbar wird.

🎯 Fazit

HUM-Antriebstechnik ist ein Best Case für moderne Vertriebsorganisationen: digital statt analog, automatisch statt manuell, mobil statt gebunden, Transparenz statt Bauchgefühl. Eine Folge voller Praxisbeispiele und konkreter Learnings – ideal für alle, die verstehen wollen, wie Vertrieb 2025 stabil und skalierbar funktioniert.

🎧 Jetzt HVH Talk mit Martin Moroz anhören

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