Vom Handelsvertreter zur Personal Brand – die Gérard Alsdorf Story (#228)

Gérard Alsdorf ist seit 2002 selbstständiger Handelsvertreter und hat sich in den vergangenen Jahren zusätzlich eine starke Personal Brand aufgebaut. Im Podcast spricht er darüber, wie Küchenliebe, LinkedIn, KI und Community seine Sichtbarkeit und sein Geschäft verändert haben.

Autor: Jana Bursy

Veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert:

Podcast Handelsvertreter Heroes

12 Min. Lesezeit

Vom Handelsvertreter zur Personal Brand – die Gérard Alsdorf Story (#228)

Der klassische Außendienst und eine starke digitale Personal Brand schließen sich nicht aus. Gérard Alsdorf zeigt, wie beides miteinander verbunden werden kann.

Seit 2002 ist er selbstständiger Handelsvertreter in der Küchenbranche. Sein Kerngeschäft besteht weiterhin aus Kundenbetreuung, Akquise und dem Verkauf hochwertiger Küchenlösungen. Gleichzeitig hat Gérard in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt seine Sichtbarkeit ausgebaut.

Aus dem Podcast Küchenliebe entwickelte sich eine immer stärkere Präsenz auf LinkedIn. Hinzu kamen Moderationen, Workshops und der praktische Einsatz künstlicher Intelligenz. Seine Geschichte zeigt, wie Personal Branding im Vertrieb aus dem bestehenden Geschäft heraus entstehen kann.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Podcastfolge

  • Personal Branding beginnt nicht mit Selbstdarstellung: Gérards Inhalte entstehen überwiegend aus seinem tatsächlichen Vertriebsalltag und seiner Branchenkenntnis.
  • Ein eigener Podcast schafft Nähe: Menschen haben teilweise schon vor dem ersten persönlichen Treffen das Gefühl, Gérard zu kennen.
  • LinkedIn kann konkrete Geschäftschancen ermöglichen: Sichtbarkeit sorgt dafür, dass Personen unabhängig von ihrem aktuellen Arbeitgeber auffindbar bleiben.
  • Persönliche Inhalte erzeugen Resonanz: Gérard setzt weniger auf reine Produktwerbung und stärker auf Menschen, Erfahrungen und konkrete Geschichten aus der Praxis.
  • Aus eigener Erfahrung kann ein neues Angebot entstehen: Sein LinkedIn-Wissen vermittelt Gérard inzwischen auch in Workshops an Vertriebsteams.
  • KI unterstützt bereits konkrete Vertriebsprozesse: Gérard nutzt sie zur Vorbereitung von Kundenkommunikation und als Unterstützung bei individuellen Angeboten.

Vom Küchenverkauf in die eigene Handelsvertretung

Der berufliche Weg von Gérard Alsdorf begann im direkten Küchenverkauf. Nach rund drei Jahren wechselte er in den Außendienst und arbeitete zunächst angestellt für einen Hersteller von Küchenarbeitsplatten.

2002 folgte der Schritt in die Selbstständigkeit. Gérard wurde Handelsvertreter für Häcker Küchen und übernahm zunächst ein großes Gebiet mit Regionen wie Hannover, Braunschweig, Magdeburg und Schwerin.

2010 zog es ihn nach München. Gleichzeitig wechselte er sein Vertriebsgebiet und betreut seitdem einen Teil Bayerns zwischen München, Bodensee und der Region rund um Garmisch.

Neben Häcker Küchen vertritt er Wagner & Schönherr. Das Unternehmen fertigt unter anderem individuelle Massivholzprodukte wie Arbeitsplatten, Nischenrückwände, Regale und Vitrinen.

Seine fachliche Heimat ist damit klar definiert: Küchen, Einrichtung und hochwertiger Vertrieb.

Was macht Gérard Alsdorf heute im klassischen Außendienst?

Auch mit wachsender digitaler Sichtbarkeit bleibt der Außendienst Gérards berufliche Basis.

Er akquiriert neue Kunden, betreut bestehende Handelspartner und begleitet unter anderem die Planung und den Verkauf von Musterküchen. Je nach Situation übernimmt er dabei auch selbst Teile der Planung.

Dann geht es ganz konkret um Fragen wie Korpushöhen, Farben oder den gewünschten Planungsstil.

Diese tägliche Arbeit ist wichtig für das Verständnis seiner Personal Brand. Gérard hat sich nicht erst eine öffentliche Positionierung überlegt und anschließend nach passenden Themen gesucht. Seine Themen entstehen aus mehr als zwei Jahrzehnten praktischer Vertriebserfahrung.

Warum startete Gérard Alsdorf einen eigenen Branchenpodcast?

Ein entscheidender Schritt hin zu mehr Sichtbarkeit entstand in der Corona-Zeit. Gérard hörte selbst intensiv Podcasts und stellte fest, dass ein vergleichbares Format für die Küchenbranche fehlte.

Statt darauf zu warten, dass jemand anderes diese Idee umsetzt, startete er gemeinsam mit seinem Co-Host Sascha den Podcast Küchenliebe.

Die erste Episode erschien am 11. November 2022.

Das ursprüngliche Ziel bestand darin, Endverbrauchern Themen rund um die Küche verständlich näherzubringen. Doch relativ schnell zeigte sich, dass der Podcast auch innerhalb der Branche genutzt wurde.

Küchenverkäufer hörten die Episoden zur Weiterbildung. Auch langjährige Vertriebsprofis gaben Gérard Rückmeldung zu den behandelten Themen.

Dadurch entwickelte sich Küchenliebe zu einer Verbindung zwischen Endkunden, Handel und Industrie.

Wie entwickelt sich ein Podcast von der Idee zur relevanten Plattform?

Der Start eines neuen Formats bedeutet nicht automatisch, dass die Zielgruppe sofort begeistert ist.

Gérard erinnert sich daran, dass zunächst viele Fragen kamen. Was ist ein Podcast überhaupt? Braucht die Branche so etwas? Und wie viel Zeit muss man dafür investieren?

Die Antwort darauf war vor allem Kontinuität. Küchenliebe veröffentlichte regelmäßig neue Folgen. Gleichzeitig wurden Moderation, Abläufe und Vorbereitung mit jeder Produktion professioneller.

Gérard beschreibt, dass es etwa zehn bis 15 Episoden dauerte, bis sich eine gewisse Routine entwickelt hatte.

Mit wachsender Bekanntheit meldeten sich erste Industriepartner, die eigene Folgen als Werbeformat nutzen wollten. Später kamen zusätzlich Händler auf das Podcast-Team zu und wollten ebenfalls vorgestellt werden.

Daraus entstand ein weiteres Angebot: individuelle Händler-Episoden, die der jeweilige Küchenanbieter anschließend für seine eigene regionale Sichtbarkeit einsetzen kann.

Warum ist ein Podcast für Personal Branding so wirkungsvoll?

Podcast-Sichtbarkeit unterscheidet sich für Gérard deutlich von einem kurzen Social-Media-Kontakt.

Wer regelmäßig eine Person hört, bekommt einen Eindruck von ihrer Art zu sprechen, ihrer Haltung und ihrer Persönlichkeit. Dieses wiederholte Erleben kann Vertrauen aufbauen, lange bevor es zu einem direkten Gespräch kommt.

Gérard erlebt inzwischen genau diesen Effekt auf Veranstaltungen. Menschen sprechen ihn an und sagen, dass sie das Gefühl hätten, ihn bereits zu kennen.

Er selbst beschreibt den Podcast deshalb als einen zusätzlichen Turbo für seine Fähigkeit, Menschen kennenzulernen, zu vernetzen und Beziehungen aufzubauen.

Auch Interviews mit Branchenpersönlichkeiten vertiefen Kontakte. Ein ausführliches Podcastgespräch schafft eine andere Basis als ein kurzer Handschlag auf einer Messe.

Warum darf eine Personal Brand nicht zur Dauerwerbung werden?

Gérard arbeitet als Handelsvertreter für konkrete Hersteller. Trotzdem hat er den Podcast bewusst nicht als permanente Werbeplattform für seine eigenen Vertretungen aufgebaut.

Seine geschäftlichen Verbindungen werden transparent genannt. Die Inhalte sollen darüber hinaus jedoch für die gesamte Küchenbranche relevant bleiben.

Dadurch beschäftigt sich Küchenliebe mit Themen, die unabhängig von einem einzelnen Hersteller funktionieren.

Diese Herangehensweise trägt aus Gérards Sicht dazu bei, Vertrauen aufzubauen. Das Format wird nicht ausschließlich von Partnern aus dem eigenen direkten Umfeld gehört, sondern auch von weiteren Möbel- und Geräteherstellern sowie anderen Branchenakteuren.

Wie wurde LinkedIn für Gérard Alsdorf zum Vertriebswerkzeug?

Seine ersten Erfahrungen mit beruflichen Netzwerken unterschieden sich kaum von denen vieler anderer Vertriebsprofis.

Xing und LinkedIn waren zunächst vor allem digitale Profile. Dort standen Name, Position und beruflicher Hintergrund. Aktiv Inhalte zu veröffentlichen spielte kaum eine Rolle.

Durch neue Kontakte und Impulse aus der Handelsvertreter-Heroes-Community begann Gérard, sich stärker mit LinkedIn und Social Selling auseinanderzusetzen.

Er veröffentlichte eigene Beiträge, probierte unterschiedliche Formate aus und beobachtete, welche Inhalte Reaktionen auslösen.

Heute sieht er LinkedIn als Bestandteil der eigenen digitalen Identität. Wer nach einer Person recherchiert, soll nicht nur ein Profil finden, sondern erkennen können, wofür diese Person steht.

Warum tun sich viele Vertriebsprofis mit Sichtbarkeit schwer?

Für Gérard ist einer der größten Widerstände beim Personal Branding die eigene Zurückhaltung.

Viele Menschen fragen sich, ob sie bestimmte Inhalte wirklich veröffentlichen können und was andere anschließend über sie denken.

Gerade für Vertriebsprofis findet Gérard diesen Gedanken bemerkenswert. Schließlich gehört es zum Beruf, unbekannte Kunden anzusprechen, sich selbstbewusst vorzustellen und eine Geschäftsbeziehung aufzubauen.

Im digitalen Raum gelten für ihn ähnliche Prinzipien.

Seine Methode war deshalb nicht, zunächst eine perfekte Social-Media-Strategie zu entwickeln. Er begann mit eigenen Beiträgen, lernte aus den Reaktionen und entwickelte seine Vorgehensweise kontinuierlich weiter.

Welche Inhalte eignen sich für die Personal Brand eines Handelsvertreters?

Gérards Erfahrung auf LinkedIn ist eindeutig: Persönliche Beiträge funktionieren häufig besonders gut.

Dabei geht es nicht darum, möglichst viele private Details zu veröffentlichen. Entscheidend ist vielmehr, Menschen einen authentischen Einblick in die eigene Arbeit und die eigene Persönlichkeit zu geben.

Ein gutes Beispiel sind seine Beiträge über Handelspartner.

Im Zuge einer stärkeren Markensichtbarkeit von Häcker Küchen können sich Händler sichtbarer zur Marke bekennen. Gérard nutzt entsprechende Termine, um seinen Kunden zusätzlich eine Bühne zu geben.

Er führt kurze Interviews mit den Unternehmern und fragt nicht ausschließlich nach Produkten. Interessanter sind für ihn die Menschen hinter dem Küchenstudio: Woher kommen sie? Was zeichnet ihr Unternehmen aus? Was machen sie im Umgang mit ihren Kunden besonders?

Aus einem normalen Außendiensttermin entsteht dadurch relevanter Content, der gleichzeitig die Beziehung zum Kunden sichtbar macht.

Kann Personal Branding direkt zu Umsatz führen?

Ein Beispiel aus dem Podcast zeigt, dass digitale Sichtbarkeit sehr konkrete Auswirkungen haben kann.

Gérard kontaktierte einen neuen Kunden in seinem Vertriebsgebiet und traf dort auf einen Verkäufer, den er bereits seit vielen Jahren kannte. Dieser hatte zuvor in einem anderen Küchenstudio gearbeitet.

Der Verkäufer erzählte ihm, dass ein Kunde gezielt nach ihm gesucht hatte. Über LinkedIn fand der Kunde heraus, bei welchem Unternehmen der Verkäufer inzwischen tätig war.

Daraufhin nahm er Kontakt auf und kaufte seine Küche bei seinem bekannten Ansprechpartner.

Das Beispiel macht für Gérard deutlich, dass eine persönliche Marke unabhängig vom aktuellen Arbeitgeber einen Wert entwickeln kann. Menschen suchen nicht ausschließlich nach Unternehmen. Sie suchen auch nach Personen, denen sie bereits vertrauen.

Wie kann aus Personal Branding ein zusätzliches Geschäftsmodell entstehen?

Gérards LinkedIn-Aktivitäten blieben nicht auf sein eigenes Profil begrenzt.

Ein ehemaliger Kollege, der inzwischen Geschäftsführer einer Einkaufskooperation ist, wollte mit seiner Vertriebsmannschaft ebenfalls auf LinkedIn sichtbarer werden.

Er fragte Gérard, ob er das Team an das Thema heranführen könne.

Für Gérard war das ein neues Feld. Er bezeichnet sich selbst nicht als ausgebildeten Social Media Manager. Seine Grundlage ist vielmehr seine eigene praktische Erfahrung.

Er entwickelte einen Vortrag und führte mit der Vertriebsmannschaft einen LinkedIn-Workshop durch.

Die Mitarbeiter begannen anschließend, ihre Aktivitäten auf der Plattform auszubauen. Nach Gérards Beobachtung erhielten sie darauf positive Rückmeldungen aus der Branche.

Aus seiner eigenen Lernreise entwickelte sich damit eine zusätzliche Leistung, die inzwischen auch wirtschaftlich genutzt wird.

Welche Chancen bietet KI für Handelsvertreter?

Neben Podcast und LinkedIn beschäftigt sich Gérard intensiv mit künstlicher Intelligenz. Auch hier steht für ihn die praktische Nutzung im Mittelpunkt.

Einer seiner ersten Anwendungsfälle entstand bei einer schwierigen Kundenanfrage.

Eine Kundin wollte eine furnierte Küche mit einer Echtholzplatte kombinieren. Beide Materialien sollten optisch möglichst identisch wirken.

Gérard sah darin ein Problem: Unterschiedliche Holzprodukte können sich mit der Zeit unterschiedlich verändern. Eine Kombination, die bei der Lieferung ähnlich aussieht, muss nach längerer Nutzung nicht mehr denselben Farbton besitzen.

Er gab die Anfrage zusammen mit seinen eigenen Bedenken in ChatGPT ein. Die Rückmeldung unterstützte ihn dabei, seine Gedanken zu strukturieren und mögliche Vorgehensweisen abzuwägen.

Am Ende entschied er sich für eine offene Kommunikation mit der Kundin und erklärte die möglichen Veränderungen der Materialien.

Der wichtige Effekt lag damit nicht in einem automatisierten Verkauf. Die KI half Gérard, eine Erwartungshaltung sauber zu klären und ein potenzielles späteres Problem frühzeitig anzusprechen.

Wie nutzt Gérard einen eigenen KI-Assistenten bei Angeboten?

Ein weiterer Anwendungsfall betrifft seine Vertretung für Wagner & Schönherr.

Da dort viele individuelle Produkte angeboten werden, hat Gérard einen eigenen Assistenten eingerichtet und das Verkaufshandbuch als Wissensgrundlage hinterlegt.

Das System unterstützt ihn dabei, kleinere Angebote zu erstellen.

Interessant ist für Gérard vor allem, dass der Assistent bei unklaren Angaben Rückfragen stellen kann. Bei einem Regal kann beispielsweise relevant sein, ob es aufgehängt oder aufgestellt wird und welche zusätzlichen Komponenten dafür benötigt werden.

Wenn Fehler auftreten, korrigiert Gérard die hinterlegten Informationen und entwickelt den Assistenten weiter.

Zusätzlich soll das System erklären, wie ein Preis zustande kommt und wo die entsprechenden Angaben im Verkaufshandbuch gefunden werden können.

Damit dient KI nicht nur der Geschwindigkeit, sondern auch der nachvollziehbaren Erklärung von Prozessen.

Warum ist Community ein Beschleuniger für Sichtbarkeit?

Viele Entwicklungen der vergangenen Jahre verbindet Gérard mit dem Austausch in der Handelsvertreter-Heroes-Community.

Dort kam er unter anderem intensiver mit Themen wie LinkedIn, Social Selling, künstlicher Intelligenz und persönlicher Weiterentwicklung in Kontakt.

Für ihn besteht der Wert einer solchen Community nicht darin, jede Idee ungeprüft zu übernehmen. Er beschreibt sie vielmehr als ein großes Regal voller Möglichkeiten.

Jeder kann sich die Themen herausnehmen, die zur eigenen Situation passen. Entscheidend ist anschließend die Umsetzung.

Auch persönliche Beziehungen innerhalb der Community führen zu neuer Sichtbarkeit. Gérard berichtet beispielsweise über gemeinsame Fahrradtouren mit David Österreich. Wenn Menschen aus unterschiedlichen Netzwerken gemeinsame Inhalte und Erlebnisse teilen, lernen sich auch deren jeweilige Communities kennen.

Was passiert, wenn aus Sichtbarkeit neue Rollen entstehen?

Mit der Zeit führte Gérards Personal Brand auch in Bereiche, die ursprünglich nicht Teil seines Geschäftsplans waren.

Beim ersten Handelsvertreter Heroes Summit in Hamburg übernahm er gemeinsam mit André Keeve Moderationsaufgaben auf der Bühne.

Für Gérard war das die erste Veranstaltung dieser Art. Trotzdem fühlte er sich in der Rolle wohl, führte Interviews, moderierte Programmpunkte an und sprach vor dem Publikum.

Solche Aufgaben zeigen einen weiteren Effekt von Personal Branding: Menschen können Fähigkeiten wahrnehmen, die über die ursprüngliche Berufsbezeichnung hinausgehen.

Aus einem Handelsvertreter, der zunächst vor allem für seine Produkte und sein Gebiet bekannt war, wird so Schritt für Schritt ein sichtbarer Branchenakteur.

Fazit: Personal Branding erweitert die Möglichkeiten im Vertrieb

Die Entwicklung von Gérard Alsdorf zeigt, dass Personal Branding im Vertrieb nicht mit einer groß angelegten Strategie beginnen muss.

Sein Ausgangspunkt war ein klassisches Handelsvertretergeschäft. Hinzu kam die Idee für einen Podcast. Daraus entstanden zusätzliche Kontakte und größere Bekanntheit. LinkedIn verstärkte diese Sichtbarkeit weiter. Später kamen Workshops, Moderationen und neue KI-Anwendungen hinzu.

Der entscheidende Punkt: Das ursprüngliche Geschäft bleibt bestehen. Gérard ist weiterhin Handelsvertreter, betreut seine Kunden und verkauft Produkte seiner Hersteller.

Seine Personal Brand erweitert jedoch die Möglichkeiten rund um dieses Kerngeschäft. Sie macht seine Erfahrung sichtbar, schafft Vertrauen und führt zu Kontakten und Aufgaben, die ohne diese Präsenz möglicherweise nicht entstanden wären.

Für Handelsvertreter kann genau darin die Chance liegen: nicht zum Influencer zu werden, sondern die eigene Erfahrung, Persönlichkeit und Kompetenz so sichtbar zu machen, dass daraus langfristig ein zusätzlicher Unternehmenswert entsteht.

Die gesamte Geschichte erzählt Gérard Alsdorf in Folge #228 des Handelsvertreter Heroes Podcasts.

🎧 Jetzt reinhören: Digital Talk Folge 226

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