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Wie Sie Ihr B2B-Geschäft mit einem zeitgemäßen Webshop erweitern: Teil 2

Im ersten Teil dieser Reihe haben wir Ihnen gezeigt, wie Sie Ihre Unternehmenswebseite modernisieren, um für potenzielle Kunden und Partner sichtbar zu werden. In diesem Beitrag geht es nun ans Eingemachte: Wir zeigen Ihnen, wie Sie einen Webshop auf Ihrer neuen Webseite integrieren und Ihre Produkte und Dienstleistungen auch online verkaufen bzw. präsentieren können. Den ersten Teil der Reihe mit Tipps und Tricks für eine erfolgreiche B2B-Webseite finden Sie übrigens hier.

Nachdem Sie Ihre Webseite einer Frischzellenkur unterzogen haben, gibt es mehrere Möglichkeiten, sie um einen Webshop zu erweitern. Welchen Anbieter sie wählen, hängt ein bisschen davon ab, was Sie in welcher Stückzahl verkaufen möchten und welche Funktionen Sie brauchen. Wenn Sie einen großen Produktkatalog besitzen, der mit einem Warenwirtschaftssystem und einem CRM angebunden werden soll, eigenen sich beispielsweise Shopware oder Magento. Einfachere Webshops für weniger Produkte oder Waren, die direkt vom Großhandel an die Kunden verschickt werden sollen, wären dagegen WooCommerce oder Shopify. Hier sind die Schnittstellen-Möglichkeiten im Hinblick auf bestehende und möglicherweise schon ältere Systeme allerdings beschränkt.

Ihr Webshop im Firmendesign

Egal für welches System Sie sich ich letztlich entscheiden, sind die Anforderungen ähnlich: Der Webshop muss für Ihre Kunden ansprechend aussehen, die Produkte sollten sich leicht finden lassen und der Bestell- und Bezahlprozess sollte reibungslos funktionieren. Wie beim Aufbau Ihrer Webseite möchten Sie es Ihren Kunden so einfach wie möglich machen, Ihre Produkte zu bestellen. Im besten Fall automatisiert und mit wenig Zwischenschritten.

Die Basis für einen ansprechenden Webshop ist dabei das Design, das sich nahtlos in Ihre Webseite einfügen sollte.

Ihr Firmenlogo, die Farben, Schriftarten und auch die Beschreibung der Produkte sollten zu Ihrem Unternehmen passen. Kurz: Das Corporate Design sollte einheitlich sein. Somit entsteht kein Stilbruch, wenn ein Kunde von einer ausführlichen Beschreibung einer Maschine auf Ihrer B2B-Webseite zum Webshop springt, weil dort Ersatzteile verlinkt sind.

Achten Sie auf die Produktbeschreibungen

Um das Beispiel aus Teil 1 dieser Reihe aufzunehmen: Die Designsprache eines Porsche setzt sich schließlich auch im Innenraum fort und würde mit billigen Kunststoffbezügen reichlich deplatziert wirken. Gestalten Sie ihren Webshop also einheitlich, nutzen Sie Ihr Firmen- und Ihre Markenlogos und möglichst überall Produktbilder. Auch bei der Beschreibung der Produkte sollten Sie lieber mehr, als weniger Informationen ergänzen, denn nur so können sie auch gefunden werden. Wenn Sie Schrauben, Ersatzteile oder Elektronikbauteile verkaufen, ergänzen Sie alle relevanten Informationen im Produkttext.

Denn oft kennt Ihr Kunde die genaue Produktbezeichnung namens “Sch. 52.2 MK.2 mit Gewinde (Silber)” nicht und würde eher allgemeiner suchen. Sind die entsprechenden Informationen dann in der Produktbeschreibung vorhanden, findet die interne Shopsuche die entsprechenden Artikel einfacher. Gehen Sie einfach davon aus, dass Ihre Kunden so suchen, wie bei Google und machen Sie es Ihnen einfach, Ihre Produkte zu finden. Die Vorbereitung ist hier alles.

Verständliche Produktkategorien & Filter

Es ist zudem sinnvoll, Ihre Produkte in Kategorien zu unterteilen. Nicht jeder weiß genau, was er gerade sucht oder möchte sich auch einfach nur erstmal umsehen. Alle Shopsysteme bieten die Funktion, Waren in Gruppen aufzuteilen und mit weiteren Begriffen zu versehen. In Ihrem Webshop würden die Produktgruppen dann in einer grafischen Übersicht dargestellt, wie die Beschilderung der Gänge im Baumarkt. Auf diesen Unterseiten dann feinere Einstellungen möglich, damit Ihr Kunde genau die Waren findet, die er sucht. Er kann nach Preis, Beschaffenheit und vielem mehr filtern.

Genau aus diesem Grund lohnt es sich, die Produkte vorab im Warenwirtschaftssystem oder im Backend mit zusätzlichen Informationen anzureichern.

Wenn Sie bei Ihren Fittings ergänzen, ob sie aus Kupfer oder Messing sind, zeigt ein Filter dem Kunden dann auch nur die gesuchten  an und er muss sich nicht erst durch eine Vielzahl anderer Produkte wühlen. Sie merken auch hier: Je einfacher, schneller und genauer Ihr Kunde Ihre Produkte findet, umso eher wird er sie auch kaufen. Und in Zukunft wiederkommen, denn nicht nur der billigste Preis entscheidet auf dem Markt, sondern wie einfach ich das Produkt bestellen kann.

Alles funktioniert automatisch

Im Gegensatz zum “Offline-Verkauf” hat eine E-Commerce-Plattform zudem einen weiteren Vorteil: Alles funktioniert automatisiert. Vom Befüllen des Warenkorbs mit den entsprechenden Produkten über die Zahlungsabwicklung bis hin zum Rechnungsversand passiert im Hintergrund. Während ein solcher Einkaufsprozess vom Kunden als echter Service empfunden wird, hat das Ganze auch für Sie als Verkäufer eine Menge Vorteile.

Sie können ein Shopsystem mit Ihrer Warenwirtschaft verknüpfen, sodass Produkte stückgenau im Webshop angezeigt werden. Ist ein Produkt nicht mehr vorhanden, wird es auch nicht mehr angezeigt und Sie erhalten in einer Übersicht eine Benachrichtigung, dass Sie Ihr Lager wieder befüllen sollten. Die Bestellvorgänge können Sie dort ebenfalls ansehen und zusätzlich automatisiert an den Warenversand weiterreichen lassen. Somit entfallen eine Menge sehr müßiger Tätigkeiten, die zudem genau protokolliert werden. Damit Sie wissen, was wann verkauft worden ist und wo Sie die Verkaufsaktivitäten verbessern können.

Individuelle Preisfindung für B2B-Produkte

Das kann in vielfältiger Form passieren, von denen Staffelpreise, Rabatte und Sonderkonditionen bei Bestandskunden nur einige Beispiele sind. Sie wissen vermutlich selbst am besten, wie individuell Sie die Preise mit Ihren jeweiligen Kunden vereinbaren und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Shopsysteme bieten auch hier die Möglichkeit für jeden Kunden individuelle Preise darstellen zu können.

Haben Sie beispielsweise eine Umsatzvereinbarung mit Ihrem Kunden vereinbart lässt sich die angestrebte Mindestsumme im Shopsystem darstellen. Bestellt er dagegen auf regelmäßiger Basis immer die gleichen Waren, können Sie automatisch Rabatte auf Produkte geben, die zu seinen regelmäßigen Einkäufen passen. Auch solche und weitaus komplexere Preisgefüge können Sie in einem Webshop abbilden, um auch diesen Prozess weitestgehend automatisieren zu können.

Wie Ihr Vertrieb von einem Shopsystem profitiert

Einen Aspekt, den wir noch nicht angesprochen haben, weil er wortwörtlich persönlicher Natur ist, ist die Kundenverwaltung. Ein Webshop bietet Ihrem Kunden nicht nur die Möglichkeit, ein Kundenkonto anzulegen, um seine Bestellungen, Rechnungen oder für die Zukunft gemerkte Artikel zu verwalten.

Der Shop bietet Ihnen als Verkäufer zusätzlich die Möglichkeit, Ihren Kunden gezielte Angebote zukommen zu lassen.

Und zwar per Newsletter, auf Ihrer Webseite oder über Ihren Vertrieb. Der kann dann über ein an den Webshop angebundenes CRM genau sehen, welche Produktgruppen am interessantesten für Ihren Kunden sind und ihm ein individuelles Angebot schnüren.

Genauso persönlich möchten auch wir Sie über die Möglichkeiten informieren, die ein Webshop bietet. Lassen Sie uns darüber sprechen, welches Shopsystem am besten zu Ihnen passen würde, damit Sie Ihren Verkauf während dieser schwierigen Zeit ankurblen können. Wir freuen uns auf ein kostenloses und unverbindliches Gespräch.

Hier gehts zu unserer Kontaktseite.

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